Brennende Finger

Mit offenen Augen seh ich dich
unbedarft vor mir liegen, in
untergehender Sonne Lichter.

Mit brennenden Fingern will ich
Erkunden was mir so lang so Fremd
im Land des sehnenden Schmerzes.

Mit Bissen will ich erklären, was Mein.
Mit Worten will ich umschmeicheln,
Was ich Seh, damit du Glaubst.

Glauben ist das, was mir dieser Tage
abgeht, wie anderen Wasser und Brot.

Träumst du noch davon?
Ich kann es nur noch Malen.

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Spielregeln

Sieh mir in die Augen und ich lächle.
Lächle mich an, und ich grinse.

Nimm mich in den Arm, und ich streichle deine Schultern.
Nimm meinen Körper, und ich begehre dich.

Sprich mit mir, und ich verrate mich.

Öffne dich, ich bitte dich, zeig deine Schwächen.
Ich setz‘ sie an, die Glühende Nadel, und reiße den Schmerz heraus.

Zeig mir dein Herz, deine Gefühle.
Ich lächle und quetsche mit kaltem Blick.

Beichte mir deine Gedanken, Zweifel und Gefühle.
Ich belächle dich, wiege dich in Ruhe und Geborgenheit.

Sei nur du selbst, und ich verrate dich.

Ich setz sie auf, die Maske und spiele mit.