Hoch und Halten

Einer Implosion gleich lichtete sich der Nebel
und machte den Blick frei für all die Ketten
und Knebel, die, allesamt selbst gefertigt
selbst angelegt, in Blinder Ohnmacht.

Fertig nun. Ruhe, ankommen, bewusst
wahrnehmen, was gerade ist, tief luftholend
öffnet sich der Brustkorb, platzen wie Seifenblasen
die Ketten des Tages vor meinen Augen, Licht fließt
in den Kopf, hebend die Stimmung.

Auf vollkommen neuen Wegen, den Rand gerade erst sehend,
lerne ich nun, zu sein, zu beobachten während ich mich bewege,
mir zu erlauben, zu Denken und zu empfinden, zu spüren
das es nicht nur Regeln sind, keine Gesetze, nur Abwägungen,
Räume, aber keine Kammern, Sein, nicht nur existieren.

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Entwicklungen

Nichts währt,
alles ist im Wandel, und das allstetig.
All das Lerne ich jeden Tag erneut.

So betracht ich, was geschieht, und was nicht,
und erkenne, das es so und nicht anders geschieht.

Ich hinterfrage nicht mehr, zu vielseitig
die unzufrieden hinterlassenden Antworten.

Und übergebe mich der Geister,
die sich meiner annehmen sollen.

Um eine Zukunft zu malen, die nicht Bunt,
aber vielleicht nicht Verdammenswert ist.