Zwielichtdenken

Festen Standes bin ich, der Blick starr
Geradeaus gerichtet ist mein Gang als
im Augenwinkel die Welt sich regt.

Geschehnisse die mich nicht berühren
nicht an mir Rühren sollten
entfalten sich einer Karte gleich
die so leicht zu Lesen wie eine Karte.

Bilder sind dort, von denen ich Träum‘.
Gedanken sind da, die ich mit Müh
nur ausgesprochen, Perlen
auf einer allzu fragilen Schnur.

So beobacht ich, wieder und wieder
Wieder nur das Sehen und Hören
kein Fühlen in gekühlter Nacht.

Darum bleiben Worte nur, die so leicht
Mir fallen wie Samen von Unkraut.

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