Venlafaxin II | Fadenscheinig

So gehe ich in den neuegeborenen Tag, ausgeglichenen Geistes
und die Farben die ich sehe, sind Schwächer als sonst
weder Grell strahlend noch dunkel verblasst.

Und so stelle ich fest, das jedwede Empfindung im
Teich aus Watte abgefedert, mich nicht so sehr berührt
als das Sie Wellen schlüge, in diesem Meer aus Emotion.

Fadenscheinig

Wie Fäden ziehen die Ereignisse, die immer wieder
anstoßen mich, zum Straucheln bringen, zum Stolpern
aus meinem Geist, die mich meist in Schleifen dann fingen.

Doch nun verlieren sich die Fäden, die mich so halten
schon nach kurzer Zeit im Nichts, sodass Segen
und Fluch zugleich er ist, der Nebel, der mich wiegt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s