Kaltes Feuer

Verbrennen will ich, alles was ich bekomme, in
meinem Brustkorb, auf meiner Zunge, unter meinen Fingern
soll dieser Moment Schmilzen wie eine Wachskerze, die Tropft.

Auf dein Schlüsselbein, will Auflösen
den Schmerz der Vergangenheit, will Weben neue
Teppiche für die kahlen Wände, die die Wut hinterließ.

Kaltes Feuer

Will doch eigentlich nichts Verpassen, und kann doch nur
Beobachten, Bewerten, welche Schritte ich tun kann
ohne zu Stolpern, ohne Schmerzen in der Brust.

Und so leuchtet jedes Abends eine Kerze, unauffällig
auf kleiner Flamme, um das Brennen zu spüren,
das ich so Vermiss‘, obwohl so Bunt beschrieben.

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