Infusion

Offen trag ich das Herz durch die Straßen, neben Dir
durchsuchen die Schatten nach Ihrer Lichtbögen Facetten
Atmen den Duft der Straßen, Sehen die Reflektionen der Laternen.

Einem Kolibri gleich flattert meine Brust, Verdrängung wie ein Meer
im Bauch, das die Zukunft verdrängt, wohl Wissend, das vergänglich
was ich nun habe, was ich mir vorstelle, was ich erwarte.

Im Trubel von Wind, Menschen und Abenddämmerung ein Kuss
ein beherzter Griff, Gesicht an Gesicht, Ertrinken in Augen
die sich langsam füllen, in Panik ob der Trennung.

Unvergleichlich der Wunsch, dich in mir zu Tragen, eine Infusion
unter meiner Haut, die Nähe zu behalten, und erdrückend
die Erkenntnis, das nur ein Traum, der Wunsch, dies zu erleben.

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