Plötzlich Winter

Die Sonne geht langsam, gemächlich unter, badet
in vergehendem Blau, und plötzlich, ohne Warnung
entstehen Blüten aus Frost an meinen Fenstern.

Finster bewölkter Himmel im Kopf, Sturmwind vor meinen Augen
und meine Handgelenke erschauern ob der Kälte in meinen Gedanken.

Die Gedanken fliegen kreisend über blankes, bleiches Fleisch
taxieren den Wert, die Konsequenzen, den Gewinn, den
das aufreißen des Ventils bringen würde.

Winter

Aufgewogen gegen die Aufmerksamkeit, der es bedarf,
zu Vermitteln, das der Boden unberührt und gut genährt.

In Wogen verläuft das Bedürfnis, zu Besitzen
die Kontrolle über den Wintersturm, im Krampf
der Hinterkopf sich sträubt, verzweifelt sucht.

Wege, die zu beschreiten, um zu Hindern die Gedanken
zu Fesseln erneut die blassen Gelenke.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s