Begegnung

Schattig der Raum, in Zwielicht gehüllt
schwirrt unruhig, mit zitternden Händen das Wesen durch den Raum
und denkt, überlegt, stellt vor, malt aus, die Bilder die’s verursachen.

Voller Unruhe, gezogen von Fäden, die nicht erkennbar, aber spürbar,
reißt der Blick umher, nimmt Gedanken auf, spinnt Fäden in den Teppich
und halten vor dem Augenblick, der sich bietet, ohne Worte, ohne Gesten.

Begegnung

Innehaltend, wie vor einer Wand, wandert der Blick, sachte, gierig
über das Bild, das sich bietet, so beredt, als würde ein Gedicht verlesen,
hält der Leib inne, voller Zögern, als könne zerstäuben die Haut.

Zu Pollen feinsten Blütenstaubs, begleitet vom Geruch frischer Blüten,
der in der Nase verweilt, spielend leicht wie eine Feder im Wind
sind die Gedanken Wild verteilt im Raum, völlig im Chaos.

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