Kettenfäuste

Dumpfer Nebel im Kopf, umwölkt Zorn mich, in glühend Ketten gelegt
die Fäuste, die zitternd mich halten, aufzuhalten das Drängen
zu erlösen den Stau, der sich langsam, unaufhaltsam bildet.

Blinde Wut über Dinge, die ich nicht zu ändern in der Lage,
Zorn über Faktoren, die ich nicht zu verändern imstande,
suchen Blind die Finger nach wunden Stellen, die zu Schänden.

Die Klingen wetzt das lichtlose Biest, knurrend und zeternd
im Keller, in dem angesammelt sich so viele Gemälde,
die zerstören will ich, um nicht mehr Sehen zu müssen.

Nicht mehr Hören die Lieder, die einst so Laut, nun verstören
das Gefühl, erzitternd der Boden, der unstet geworden,
seit aufgebrochen, ist die Quelle, aus der Gewitterwolken sich erheben.

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