Rosenbett

Frei vom Denken, erlöst von Zweifeln zucken meine Gedanken umher,
Frei und Chaotisch im Raum, Gedanken nur im Moment vernetzt
find ich mich umgeben von stählern Geflecht, das den Brustkorb mir schnürt.

Gebettet in Rosen, Schön anzusehen, aber oh, so Schmerzhaft, liege ich
gelähmt in der Blase, die bisher mich beschützt, genährt und geborgen
nun erschauernd unter leisen Zweifeln über den Zweck dieses Raums.

Düstere Wolken ziehen auf unter meinem Himmel, leise beflüstert vom Biest
das immer wieder, in tiefem Tonfall mir erklärt, was ich zu übersehen
scheine ich sooft Falsch zu liegen, ist mein Vertrauen übertrieben?

In mir selbst geflüchtet, eingefangen in Ketten, die mich nicht Fesseln
suche ich nach einem Ausweg, und sehe doch nur das Dickicht des Waldes
in dem ich Orientierungslos, mit einem Schritt nach dem andern Wander.

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