Zwielichtmorgen

Sonniger Morgen, Gedanken im Zwielicht,
voller Trotz im Blick, wie des Kindes Missbill
seh ich in die Wolkenformationen, die Herden gleich vorüberziehen.

Angenährt mit ruhigem Zweifel in den Tag blickend, unschlüssig
was zu tun, uneins darüber, wann es zu erledigen, schlicht Müde
zu Ringen mit Mir selbst, den Monstern, Schatten und Liedern.

So liegt die Kammer im Chaos, gerade gut genug Versteckt in den Tiefen
die jeden Tag erneut versteckt werden, kaschiert in gesellschaftsfähigem
Gebaren, Routinen, die kalkuliert erwartet sind, voller Disziplin.

Und unter den Laken und Decken schlummert, grimmig feixend das Biest
das bereits ausmalt, wie die nächste Spur gerissen wird, das Rechnet
wie am ehesten zu Verbergen, und doch davon ausgehend, das es niemandem auffällt.

Bestätigend die eigene Anonymität, die dem Spiegel gegenüber am größten ist.

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