Traumsuche

Jede Nacht aufs neue steig ich hinunter
ins Verlies meines Denkens, langsam
eintauchend in den Sumpf meiner Gefühle.

Und umsonst such ich meine Träume,
die flüchtiger als Nebel sich verziehen
wenn die Nacht den Tag gebiert.

Beriesle mich mich Szenarien, die man
Träumen sollte, doch ungehegt nur
Verkümmern können wie junge Orchideen.

Und so Schlafe ich nur. Dunkel, Hell.
Erwachen, Ermüden, verzweifelt Erholen.
Und jeden Tag am Spiegel vorbei, selig Blind.

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