Bekenntnis

Die Lippenbekenntnis die auf meiner Zunge
ruht, ist so vergänglich wie der Morgennebel
des Waldes durch den in jener
erwachenden Stunde ich mich schleppe.

So dicht wie der Dampf des Bads aus dem
jeden Morgen ich steige, um Bereit zu sein
für das, was im Tage mich erwartet.

Doch nun stolp’re ich, taumelnd auf dem Weg,
Irritiert durch die Ablenkungen eines Teichs
der funkelt und Schimmert, Verführend.

Doch lang noch nicht Reif ist die Zeit
zu Umarmen die Gemälde, die sich Zeichnen
so Voreilig wie das kleine Kind, das in die Arme
einer Mutter flieht, die noch keine ist.

Gib nur Acht, du Tor, dass du nicht wieder fällst
und brichst dir deine Beine, wie zuvor sooft
das Wundwaide Tier, schreiend und Weinend.

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