Ergebenheit

Still beobachte ich den Brunnen, der
gerade wieder ein wenig Wasser führt
Kalter Wind zieht an Händen und Hals

Wohin er mich trüge weiß ich nicht
Will’s auch nicht, zu sehr bin ich
Konzentriert auf diese Landschaft

meines Brunnens, der Verstaubt
nur noch ein Echo von Fruchtbarkeit
von weit Fern nur noch die Melodien

von Hingabe, wilden Farben und Leben
als Harter Widerklang splitternder Knochen
im Geist nur noch ein Faktor:

Ergebenheit, Mutter leiser Hoffnung
dass das Brachland zum Sumpf
dessen Vegetation zum Wachsen geeignet

Werden kann doch immer noch so vieles
Warum dann nicht auch noch dieses
Loch in dem schon soviel geboren

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