Demut

Einem Brunnen gleich, der Trocken gelegen
ohne Fluss, der zu Versorgen ihn fließt,
steht das Gemäuer, bröckelnd nur in der Zeit

Golden Haar wie Weizenfelder, Himmelblau
die Augen, so Kalt wie Eis blickend
die Brust mir Schnüren wie das Korsett

das angelegt mir durch Bindend Hände
die Bewegungen fesselnd den Körper
dabei den Geist befreiend im Moment

Vergebungsloser Situation wünsch ich mich
vom Körper nur dominiert der nicht der meine
mein Blick starr gerichtet auf dass, was

Mir aufgetragen ist das Gesetz meines Seins
die Wissbegier nur Schwer zu Kontrollieren,
das Sehnen brennt neben den Fesseln die ich erträum

Träum ich vom Privileg, Privilegiert zu sein
während jene Hände mich geleiten in die Tiefen
die mich erwarten, so Konsequent wie nie zuvor

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