Herbstmorgen

Der Regen eines neu gebärenden Tages
Spült Artefakte an meinen Strand
die so alt, als wär ich mit Ihnen gewachsen

Pressen sich nach oben aus einem Brunnen
der eigentlich leer, ausgetrocknet
ohne Mutterboden nur noch

Toben Stürme ohne jeden Wind
die dennoch drohen mir das Gesicht
in Spuren zu legen, der Hunger

wieder lauernd, stetig auf der Suche
nach Nähe, festgehalten von Spannung
die so Schwer zu definieren, aber da ist

So hab ich den Herbstmorgen im Kopf
und die Artefakte auf den Lippen
die Verbannt ich so sehr gehofft

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