Winter im Kopf

Wenn,  kaum draußen der Geruch
Sterbender Blätter,  Schlafender Bäume
sich regt, sind die Tage so kurz

Und die Nächte werden länger
den Winter schon im Kopf hab ich
Rauhreif an meinen Fenstern

Schneidender Wind an den Wangen
der die Zunge ertauben lässt und
die Finger lahm macht,  kaum noch

Unterscheiden sich die Farben, die ich seh
da er früher kommt, der Abend,  das Ende
Jedes neuen Tages, gebadet in Gold

Dann die Revisionen meiner Reisen
Schwierig zu Unterscheiden die Stufen
des Grau und Schwarz, also zünde ich

die Kerzen,  die Licht Spenden sollen
und Wärme, die jeden Winter bedrohen
auf das dieser nicht erfriert

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