Gezeiten

In dunkler Kammer lieg ich still
und kann Wolken spüren
die Luft durchsetzt von manchem Schleier

Bilder zucken wie Blitze jetzt
doch noch der Donner gänzlich fern
gelegentlich begleitet von Tropfenwispern

so schwemmen, wie Gezeiten immer
Bilder nebst Gefühl und Gedanke
an den Strand meines Geists

Kaum greifbar, unbeschreiblich
all die Muschelschalen, Tanggeflechte
die der Regen gänzlich freilegt

Drum lausch ich dem Wispern, überrascht
Bemerk ich das Blitzen, werd ich achten
auf den Donner, der da folgen muss

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