Fluss der Stoffe

Mit Fassung als Maske des Gesichts wandle ich durch den Regen,
der Gardinen zwischen mir, der Welt, und meinem Innern zieht
durch wieder erblindetes Glas betracht ich das Wesen, das Biest und Kind zugleich

und mit Hämmerndem Herzen stell ich fest, das es noch immer fehlt,
das kleine Kind, das eingesperrt und in Sicherheit ich gewähnt,
Schrecken macht sich hinter der Maske breit, Verhalten jedoch

fließt der Fluss der Zeit doch immer langsamer, wenn es Regnet,
egal ob im Kopf oder in der Welt, füllen Tränen die Läufe Neu, die
unverändert letzten Endes Ihrer Wege ziehen, zusehen nur kann man Ihnen dann

in nahezu gewisser Sicherheit, dass der Lauf der Zeit sch immer wiederholt,
gewappnet mit dem Versuch, all die Bilder, die man sammelte, weiter zu wahren
nicht der Versuchung zu erliegen, Sie mit der Flut ziehen zu lassen

noch immer das Mosaik im Blick pumpt das Herz immer noch Gedanken durch den Leib
jedoch leicht nur noch quälend mit Fragen nach Wohlergehen und Bedürfnissen
drum folg ich Ihm weiter, dem Fluss, um zu sehen, welch Stoffe ich noch find

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