Ewigkeitssekunden

»Wie lang ist für immer?« – »Manchmal nur eine Sekunde.«
– Alice im Wunderland zum weißen Hasen

So ziehen Ewigkeiten sich zu Sekunden, Stunden, Tagen, Welten, Dimensionen
In denen nur Leere ich finde, untermalt nur von Musik, die zu beruhigen sucht
die Tragik der schattierenden Grautöne, in denen ich mich nur zu Kleiden vermag

Wieviel Farbe habe ich schon gesehen, Strahlend, Bunt, in jeder Emotion Tönung
Getragen von Warmer Zuversicht, gebärend jeder Hoffnung Traum, ausgetragen
von eben den Ewigkeitssekunden, die mich nun so Schmerzen, so Quälend Leiden lassen

Kommt ein Gefühl daher, so Sicher wie der Schlaf, der jede Nacht doch noch kommt,
das all jene Grauen Universen doch die besten Plätze seien, weil dort, trotz
des fehlens aller Farben, die Ruhe herrscht, die mich am Leben hält

ohne Sirenengesang kalten Metalls, ohne die Mühlensteine, die die Brust so bedrängen
mag es keine Farben geben, keine Lieder und keine Gedichte, aber letzten Endes
auch nicht das Leid, das all die Lieder tragen, die ungehört nur in der Brust schlummern

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