Webschicht

Ich arbeite, ich Esse, ich Trinke, ich Rede, ich Lebe.

Und doch ist da diese Schicht,
einer Spinnwebe gleich überlagert Sie alles, was ich will.
Jeder Gedanke der sich selbst
trägt gleichzeitig einen Faden, der immer zum Zentrum führt

Jeder Blick, der konzentriert
sein soll, fokussiert gleichzeitig auf das Bild, das ich hab
Jede Handlung verdrängt nur
für kurze Zeit, was mich gefesselt hält

dabei bin ich ungebunden
weiß ich trotz allem nicht, wie dieses Netz gesponnen
bin vogelfrei, doch kein
Vogel, der sich fliegen sieht, am Boden

Gebunden such ich meine Gedanken, all die Zeilen, die
doch nur durch das Netz hindurch wachsen, an jedem Faden
sehe ich ein Glitzern, einen Funken Zuversicht
klammern, das alles werden kann, wie es sein sollte

und doch bleibt die Frage, was es ist und
wie etwas, das nicht greifbar, kein Faden, kein Bild,
kein Netz, das von mir gesponnen, gekleidet in Worte, sein soll

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