Brüllende Stille

Leeren Blickes verfolg‘ ich, was passiert, voller Gelassenheit
im Gesicht, die Augen, die so Tief zu blicken wähnten, das
Sie glaubten, den Grund zu erreichen, dort angekommen

Singt und Tanzt die Ruhe einen Reigen, verdrängend
beginnt die Stille im Kopfe zu Brüllen, trügerisch umarmend
die Gelassenheit, und will zermalmen die Brust

Taube Augen, deren Bilder verschwimmen und nicht Wissen, wohin
zu Sehen, was so unerwartet lässt Verachtung erwachen, die so lang
auf der Lauer gelegen, in heimtückischer Gewissheit Ihres Rechts

steht noch immer Fassungslos der Beobachter im Raum
und fragt sich, wie das geschehen konnte, warum gerade so
sich bewegend der Fluß der Zeit, Verlangsamend das, was kein Leid sein sollte

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