Nackter Sturm

Nackt stehe ich in sanfter Brise
und der aufkommende Sturm schneidet
Mir in Gesicht, Arme und die Brust

Trotzig, Resignierend der Blick,
der Stumpf meint zu Beobachten
beinahe Blind stolpernd durch die Gänge

Verschwunden das Licht, das ich schon
nicht mehr gesucht war die Wärme,
Überraschend gewesen, was geschah

Ungeschützt ging ich auf’s Feld
kann nur noch beobachten, wie
Gewitterwolken für mich selbst

aufgezogen wie Saiten auf einer Geige
die mir Spielen den ungezählten Tanz
der Menschlichkeit, dem ich mich

nicht Entziehen könnte, zu Stark die Anziehung
der Winde, von denen ich mich immer wieder
Trügerisch getragen wähne,
nur um wieder Nackt im Sturm zu enden

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