Vakuum

Ich bin wieder allein
in Staubiger, Trostloser Wüste
unter ausdorrender Sonne ausgelaugt

Mit zitternd Händen flüchte ich in Schatten
die mich sacht Umarmen, einfangen
nachdem ich nur Ohnmächtig zusehen konnte

wie ein Vakuum geleert meine Brust
voll erstickender Häme, Bitterkeit
ersetzt durch gezischte Worte des Biests

das leise Triumphierend in mir Heult
Weinen will das Kind, das so Hoffnungsvoll
gewesen ist die Zeit, Herr über Zweifel

die sich doch wieder in den Schatten sammeln, stets bereit zu bestätigen und
jederzeit bereitwillig, das Vakuum zu füllen

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