Spüren und Wissen

So streife ich durch das Meer von Menschlichkeit und sehe mich um,
sehe all die Geister, Quallen gleich durch das Wasser waben,
manche Schwerfällig, andere Orientierungslos, manche Weiß, manche Schwarz

und hier und da, manchmal, sieht man eine Qualle, die Strahlt
ein Geist, der so vielfältig wie das Prisma einfallenden Lichtes durch
dessen Gedanken, und man beobachtet, pflegt, zehrt und nährt

man berührt einen Strang von Stoff der Lieder erklingen lässt,
betrachtet ein Windspiel von Lichtfäden, hört ein Glockenspiel von Gedanken
und man Spürt – und dann weiß man

Man folgt den Spuren, all den kleinen Charakterlichkeiten an diesen Strängen
und weiß, was man die ganze Zeit beobachtet hat, das Mosaik löst sich auf
und zeigt ein Bild, so klar, so Simpel, das man nur noch darüber lächeln kann

ich wusste es – immer wieder, aufs Neue, andere Farben, das gleiche Licht, das gleiche Ergebnis

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