Rubinklingen

In düster werdendem Raum stehe ich, erdrückend Schwül die Luft,
presst mir den Atem aus den Lungen, quetschend den Brustkorb, der zu brechen droht
und vor mir steht das kleine Biest, verdammt im Kern seiner Existenz

steht mit zu Klauen geformten Händen vor mir, Rubinklingen in meinen Augen
und betrachtet mich Keuchend, voller Wut, stumpfem Blick vor Häme
und brüllt mir, einem Sturm gleich, in die Ohren

Fragen ohne Antworten, Zweifel ohne Ende, Schlussfolgerungen ohne Schlüssel
Verdüsternd den Tag durch den Sumpfigen Nebel Finstrer Gedanken
will es mir zerreißen die Brust, brechen die Arme, zerschmettern das Rückgrat

So stehe ich, von Ohnmacht verzehrt in dieser Kammer
vor Blutroten Klauenklingen, erkaltet von Erkenntnis
mit rasendem Herzen auf der Suche nach Lösungen

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