Verschwunden

Manchmal bin ich für mich, und frage mich, wo du geblieben bist.
Einst warst du ein Teil von mir, fest verwoben, und warst da
wenn auch nichts anderes, so hast du mich ausgefüllt mit dir.

Hast gefüllt meine Nächte, wenn Sie Leer waren, voller Bilder
hast du Träume mir geschenkt, mich erwärmt, wenn die Sonne schien
die nun doch nichts mehr weiter als ein Himmelskörper.

Alles ist so Kühl ohne dich, so Leer und manchmal Kalt.
Aber dann, hier und da, glaube ich, bist du da.
Dann fühle ich dich, deine Anziehungskraft, deine Verheissungen.

Dann glaube ich, dich hier und da zu sehen, voller Hoffnung,
doch stellt sicher heraus, du bist es nicht. Du scheinst verloren.
Und das schlimme ist, ich weiß nicht einmal, wann und wie ich dich verlor.

So Grau nun alles, das selbst das Lächeln, das mir sonst so Schien
nicht in der Lage, die düst’ren Kammern zu erhellen, in denen
ich nun so alleine, einsam, wand’le und wart meiner Tage.

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Eine Antwort zu “Verschwunden

  1. Hin und weg!
    Immerwieder total überrascht, über deine Texte.
    Wäre ich glücklich wenn mal jemand für mich so viel empfinden würde.

    Ich hoffe das du bald Texte schreiben kannst, wo dein Glück zur geltung kommt. 🙂

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