Alles ist Hülle

Wie oft gehen wir, gesenkten Hauptes durch die Welt und Sehen nichts,
wie oft mit erhobenem Haupt und Offenen Blickes und doch Blind.

Kehren zurück in die Hülle, in der sich all die Gedanken sammeln,
Treffen nur so selten auf Nahrung oder Wind, der Sie triebe.

Wie selten ist es, das man in eines anderen Augen blickt, und sieht,
sodass eine bloße Berührung schon als Avance gilt, beinah schon zuviel?

Wie oft blicken wir uns um und Sehen,
mehr als Konkurrenz, mehr als Abscheu, einmal Materie, einmal Existenz?

Und doch sind die Hüllen alles, was sooft bleibt,
die Hülle, die uns schützt, die uns bleibt, das einzig gepflegte.

Der seltene Ausdruck Positiver Instanz in dem Meer aus Zweifeln und Trieben,
das einzige, das ein beschränkter Blick zu sehen imstande, in all dem Dunkel.

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