Brüchig

Voller Denken wandle ich in lichter werdend Tage Schein und
kalter Hände kühler Hauch umfängt mein Herz, das bricht in Splittern
bricht das Licht sich in Kaskaden breitend über meinen Leib

nicht mehr in der Lage zu spüren diesen Körper bin ich
drum lauf ich weiter, taub, vom Zeh bis in den Scheitel,
zu Scheiteln versuch ich zwischen Zweifel und Gefühl

Fühl doch so Leer oft ich mich, das zu Füllen ich sehne
all das Grau mit vielen Farben, unkenntlich Facetten
zeigt sich Menschlich hier, jeden Tag und immer wieder

das zum Widerspruch mich führt der Glauben,
zu erkennen, was den Menschen macht,
ist doch der Mensch, was des Menschen Macht

und gemacht bin ich, doch frag ich oft mich,
aus bewusster Kraft, oder eher in des Zufalls wid’rer Dacht
so taum’le ich, häufig, ohne festen Plan in die Nacht

ein Geist von Flucht getrieben bin ich,
wünsch zu flüchten regelmäßig, in eines and’ren ich
zu genießen anderer Mäntel Wärme als meines eig’nen,

den schon längst ich nicht mehr spür

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