Manchen Tags

Und manchen Tags, wenn die Welt an mir vorüberzieht,
im Tippelschritt, in rasendem Wahn oder auch nur einfach so,

da kreisen die Gedanken in altgewohnten Bahnen, so eingefahren,
das sich die Frage selbst aufwirft, ob all dies dann so sein sollte.

Ist eine Hülle, die dann und wann, leicht an der Oberfläche zu berühren
nur eine Hülle mit Oberfläche, oder liegt es am Kern, einen solchen zu finden?

Dann ist der Kopf voll düst’rem Terror, verbittert und verriegelt ob der Vergangenheit,
voller Hohn und Verachtung nur ob der Dinge, die passierten, Worte, die gesagt und nur gedacht wurden.

Dann stellt sich die Frage, ob dies den Kern ausmacht. Und will man diesen dann?
Was ist man dann ohne Kern? Ist Kernlosigkeit eine Existenzberechtigung?

Und an machen Tagen reckt sich, leicht nur, in der Brust der kleine Stolz.
Der, der all die Erfolge, die vielen kleinen Schritte, die so Selbstverständlich erscheinen
hochachtet, der jedes Sandkorn in der Uhr zählt und Aufmerksam macht.

Dann ist die Hülle zwar weiterhin nur Oberfläche – aber sie ist. Und ist das dann alles?

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