Aus den Schatten

In den Schatten, jeden Tag, hab ich dasein gefristet.
Es gefeiert, mir die Kerzen gestellt, die Geschichten mir erzählten.

Mit keinem Wort der erwähnung war ich dennoch voll mit Lächeln, Wärme ob der gemalten Bilder.
Jeden Tag erneut aus den Schatten heraus beobachtet und akzeptiert.

Allein mit Gedanken und Zweifeln mich gefunden, Halt gesucht im Dunkeln nur.
Gar zu Offen wär gewesen die Interaktion, entdeckt zu werden, weil nichts auffliegen darf.

Und plötzlich Dunkelheit. Eiskalter, tröstender Stahl, nur um zu ertragen.
Das dort plötzlich keine Kerzen mehr sind, die Flammen ohne Warnung einfach verblasst.

Und dann – strahlt das Licht. Blendet mir die Augen, frisst sich in die Mundwinkel.
Und siehe da, alles erstrahlt, in kaltem, weißem Licht.

Voller Lächeln, Akzeptanz von allem und offen ausgelebter Freude.
Wie die Perversion einer Alltäglichkeit ausgelebt, eine Selbstverständlichkeit im Laufe eines Lebens.

Und was bleibt mir noch übrig?
Zu beobachten, zu verachten und zu schweigen.
Ein Hoch auf der Gedanken Bilder und Diskussionen.

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