Fortschritt

Ich sehe noch immer, wie unsere Wege scheiden.
Wie, augenscheinlich, wir beide, innehalten, erstarren.

Ich sehe noch, wie ich beobachten kann, das du einen Schritt machst.
Sehe noch, wie ich dich dieses Schrittes beneide,
der bloßen Fähigkeit, zu wandeln, obschon ich noch gelähmt bin.

Ich sehe noch, wie, alles in mir zerfressen von Gefühlen,
die einst sangen in mir, hoben mich in Luft’ge Höhen.

Ich sehe noch, wie ich dich betrachtete, voll sorgender Gedanen,
wie ich deiner Dachte, voll Häme, voll Sehnsucht,
wie ich noch immer an dir Hing, voller Verzweiflung.

Und nun sehe ich, wie du, weit von mir enfernt, den Fortschritt feierst,
der, wie ich empfind‘, mir verborgen bleibt, auf unbestimmte Zeit.

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