Mottenlicht

Es ist eine Qual…
wie eine Motte ins Licht, das sie verbrennt
komm ich nicht umhin, mich selbst dieser
Gefahr, Macht, Anziehung
unterzuordnen, mich ihr auszusetzen

in wilder Hoffnung,
hinterfragender Verwirrtheit
überschlägt sich mein Denken
raufender Haare, fragend
mich, was ich da tu

und ich entkomme kaum, mehr
entflüchte ich mich, fern von allem
in sehnsüchtig stechendem Schmerz
all dem Verloren, von dem ich wahrlich glaubte,
es wäre eine lichte möglichkeit finsterer Zukunft

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