Kalte Einsamkeit

Taub sitz ich in verdunkelter Kammer,
suche die Kälte, will sie Umarmen,
den Trost, den sie spendet, als Ersatz für
die Leere die wieder in mir Tobt, ohne Anspruch
denjenigen gegenüber, die mich ausfüllen, ohne jedes Recht
auf diese Fülle, steh ich allein auf weiter Flur, und weiß nicht
wo noch hin, was noch tun, ohne zu Bestätigen, was
die Monstren mir täglich flüstern:
»Du bist nichts. Allein geboren, stirbst du Allein in tauber Welt.«

Doch nicht einmal die Kälte kann ich finden, selbst die Schatten
haben mich verlassen, sodass ich, Taub und Ohnmächtig
da sitze, ohne Denken, ohne Empfinden, in einer kalten Welt.

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