Geständnis

Komm her. Komm zu mir, lausche meiner Stimme.
Ruhig. Gefasst. Überlegt.
Murmelnd Worte die, beinah schon abgedroschen wirken,
doch so Schwer von den Lippen fallen.
Landen so Weich, unvernommen in deinen Ohren wie Federn im Wind.

Gefühle die, in Stillen Wassern gereift, nun drängen
an die Oberfläche – jede Nacht aufs Neue, tiefer atmend Brust
entboren all die Worte die den Weg nicht aus dem Kopf finden,
stattdessen im Herz nisten das zu verschenken sich trachtet.

Ich hab‘ hier was. Ein Herz.
Verstaubt, Alt, Vernarbt zwar, aber immer noch Schlagend, Stark.
Ich pflege es hier und da, damit es nicht verkümmert,
aber irgendwie scheint es, als fehlte ihm etwas.

So komm ich dir Nah. Lausche deiner Stimme.
Unruhig, Gebannt, Ergriffen.
Und fühle mich dir Nah in den Schatten.
In der kühlen Luft, die jede Nacht in meine Arme flieht.
Durch die Hitze die sich sammelt in meiner Brust,
ob der Worte, Bilder und Gedichte die unausgesprochen noch Reifen.

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