Vom Sehnen

Ruhigen Geistes dringen Traurig Klänge in meine Ohren,
Kraftvoll füllt Luft die Brust, die
ob der Gedanken sich beengt,
spürend die Sehnsüchte, die nicht gefühlt.

Zu sehen, in Gedanken nur, was man könnte alles fühlen,
zu spüren, im Kopfe nur, was man könnte alles haben,
belegt der Seelen Gärten mit einem grauen Schleier,
beschmutzend all das, was könnt sein Licht.

Verengte Augen, gekrauste Stirn, Unverständnis
über all das, was verfehlt, all jenes, was verzagt,
die Fragen, was hätte getan werden können, was
hätte gesagt werden sollen quälen, Dolchen im Rücken gleich.

So gleitet der Körper dahin, sacht im Strom der Melodien,
getragen zu werden von der Ruhe der Traurigkeit in der
Violinen Stimmen, gehalten von der Kraft der
Piano Klänge, hinein in die nächste Nacht der Stille.

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