der Tanz

Komm zu mir.
Besuche mich.
Lass uns Tanzen.

Den Tanz der Tänze.
Tänzelnd, federnd Bewegen wir uns umeinander.
Kommen uns näher, lächeln uns verlegen an.
Machen lockere Scherze, sehen dem andern in die Augen.

Treten uns gegenseitig Füße und machen uns Selbstvorwürfe.
Sehen einen falschen Schritt des andern und machen ihn darauf Aufmerksam.
Spüren den Blick des andern und werden Nervös beim durchatmen.

Bewegen uns Kraftvoll, Sehnsüchtig, ohne von einander zu Wissen.
Bleiben Diskret, Freundschaftlich, es ist ja nur dieser Tanz.
Sehnen uns gegenseitig nach der Zeit der Nähe vor.

Lass uns weiter tanzen.
Diesmal etwas Wilder. Deine Schritte sind Falsch. Ständig.
Aber deine Berührungen dabei habe ich vermisst.
Die Abläufe waren so anders, so Neu. So Frisch für mich.

Gib uns eine Pause.
Lass mir etwas Raum. Ich brauche Zeit zum Atmen.
Aber bitte, such dir keinen anderen Partner, ich weiß, das ich es kann.

So Tanzen die Menschen, miteinander und gegeneinander diesen Tanz.
Mal eng umschlungen und Gefühlvoll, dann wieder Distanziert und Diskret.
Und doch Tanzen die Blicke so viele Schritte, die Körper und Geist nicht beherrschen.

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