die Nacht

Allein im Raum, umgeben von Menschen wie Gedanken.
Selbstzufrieden mit der Zeit, erblickend all das, was,
nebenbei geschätzt, allein doch fehlt.

Leis hinterfragend: »Fehlt da nicht etwas? Ein Gefühl,
dessen du bemächtigt, alles noch viel Schöner war?«
Bleibt diskret jedoch im Hintergrund, und das Bewusstsein,
das Menschen, Gedanken, Wesen und Gefühle mit dir sind.

Doch, sind all jene Dinge, Schön, Klein, Belastend und Groß,
wirklich dazu geeignet, all das zu sein, zu ersetzen, was fehlt
und gesehnt, obwohl sie nicht in der Lage, es zu erschaffen?

Ist nicht die Nüchternheit doch nur der Schutzmantel des
jammernden Bedürfnisses nach all jenen Dingen, die eben
nur dann »fehlen«? Ist nicht eigentlich das Gefühl das,
was leitet, obwohl sooft Verletzt, Erniedrigt und Ignoriert?

Der glänzende Pfad, Matt und Stilvoll, Still, Schön. Dieser
alleinige, und doch oft besuchte, kaum zu entdeckende,
und doch erkundete Zustand ist, wonach wir Streben.

Doch, sind wir, die wir Klein und Unbedeuted, überhaupt
in der Lage, nur Subjektiv zu sehen, zu empfinden und
wirklich zu sprechen, in der Realität dazu in der Lage?
Eine Frage wie, jede Nacht gestellt, mich zu Bett geleitet.

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