Dämon, tief in dir

Wieder einmal
stehe ich in der Kammer meines Seins.
Schatten schleichen um mich, bleiben stehen.
Flüstern hier, Raunen dort.

Vor mir, wieder einmal
dieses kleine, unschuldige, so zerbrechlich wirkende Kind
schriller Stimme schreiend:

«Wieso? Warum? Warum lasst ihr mich nicht endlich ersticken!
Statt zu reißen mir mit giftig glühend Klauen
die Brust entzwei, zerschmetternd das kleine Herz darin,
wimmernd und Schreiend in der Ecke verenden
aber nicht Sterben lassend…ihr…Menschen.»

Schluchzt leise, dreht sich um, wandelt fort,
und entlässt mich der Anwesenheit meiner Süß‘ Schatten.

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