Wie in Büchern

Meine Lider öffnen sich, Licht bricht in meine Augen.
Der Blick gewöhnt sich an die Dunkelheit.

Und tief atme ich ein, Last weicht von meiner Brust, jedoch nicht von meinem Kopf.

Der Nordwind bläst. Stark klopft er an mein Fenster. Südwärts drehe ich den Kopf, den Blick entrückt in Vergangene Tage, Abende, Nächte.

In Wellen drückt es in den Kopf, summt es in der Brust.
Die Bilder, die ich sehe, Worte die ich höre, Schwer wie Whiskey,
Süß wie Honig in den Ohren, die nicht mehr hören, weil die Sprache
versiegt ist.

«Kommt die Zeit wieder?», fragt dieser Typ, der, in mir, immer wieder dieselbe Situation durchkaut.
Die Augen geschlossen, im Kopf den Nordwind, lass‘ alle Sieben Wellen ich an meinen Strand branden und genieße die untergehende Sonne des gefühlten.

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