die Gier

Wieder eine Ewigkeit.
Wieder ein Moment als eine Woche verlebt.

Wieder die weichen Hände auf Heißer Haut.
Suchende Lippen finden, was über die Zeit hinaus gesehnt.

Dort, die Gier. Lächelnd, mit grimmiger Fratze greifend,
was verschont bleiben sollte,
weil sonst alles in sich zerbricht.

Wabernd nur der Schleier der Realität um diesen Hort.
In Tropfen verwischen die Farben die die Träume begleiten.

Stumpfsinniger Vorwurf im Innern Schrei
Dumpfer Blick nach Innen gerichtet,
zu erkennen die Fehler, zu Sehen die Makel,
und zu halten die Rücksicht auf das, was so viel Wert.

Lasst diesen Schmetterling mir,
auf das der Kokon der mich umgab springt,
Riss für Riss das Licht einlassend,
um zu Hegen die Pflanze,
die Baum meiner Seele,

Hort dieses Wesens,
geschätzt, unangetastet, geschmückt
mit Emotionen, Bunt und Schwarz zugleich.

Will ich erhalten dies Kartenhaus,
um zu erfreuen nicht nur mich am Bild dieser Farben.

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Eine Antwort zu “die Gier

  1. wie auch alle anderen finde ich auch dieses klasse… dass dir das schriftliche liegt kann keiner abstreiten… ich will mehr davon !

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