Herzblut

So steh ich hier, in dieser Welt.
Die nicht die meine – doch auch nicht die deine.

Umringt von Stürmen, die Sicht vernebelt.
Hie und da ein Schrei, dann und wann ein Seufzen
in all den Gassen, Straßen und Winkeln meines seins.

Doch dann sehe ich, was ich schon immer sah,
doch dieses mal, da ist es anders.
Etwas Banales, so einfaches, so Alltägliches
reißt mich von den Beinen mit einfachen Dingen,
einfachem Tun, so ähnlichem Denken, das
in meinem Körper gefangen ich fühl‘ mich befreit.

Und das Herzleid, das all gewiss sich in mir verlief,
wird zu Herzblut das nicht so vergossen,
sondern viel mehr im Denken zerflossen,
zu Rosenblüten, Stein mein Herz
wird Weich das Gesicht, unruhig der Puls
und wieder, so glaub ich, habe ich dich.

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