Nimm mich

Nimm mich an die Hand.
Führe mich – dem kleinen Kinde gleich, das eine neue Welt entdeckt und nicht weiß, wohin.

Führe mich – gib mir einen Stubs in die richtige Richtung, und sieh, wie ich, stolpernd, meinen Schritt ins Leben tu‘.

Sieh mir meine Fehler nach – denn alles was Lernt, entsteht mit der Zeit und gedeiht mit dem Raum.

Meine Welt vergrößert sich – die Farben sind schon Bunter – die Wolken schon nicht mehr gar so Grau und Schwarz.

Auch die Blitze die zucken sind nicht mehr Angsteinflößend – sondern Mächtig, Ehrfürchtig blicke ich auf, in diese Macht, die ich nicht zu greifen imstande.

Nimm mich in den Arm – und spüre, wie ich Wachse – der Blume gleich, die beide wir gehegt.

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Eine Antwort zu “Nimm mich

  1. Ich kapier nicht, warum man in der Schule Goethe, Schiller und co. lesen muss – das hier gefällt mir viel besser!

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