Sturm der Gedanken

Im Düster des Abends, vertreibend das Licht durch Verhangene Fenster
sitzt die Hülle in einem Raum der im Kopfe nicht existiert
sieht durch die Wand Bilder, Menschen, Geschehnisse was nicht interessiert
Leere empfängt was sonst so wohlbehütet damit es nicht verloren
Tot gefühlt im Innern obwohl das Blut noch pulsiert
macht sich Gleichgültigkeit einem Parasit gleich breit
zersetzend das weiche Fleisch, das blutig auf weißer Faser
noch zu Wehren sich versucht gegen der vielen Geister gewisper
doch ist das Zischen zu Laut selbst für die Musik die betäubend in die Ohren fließt
Zähflüssig jedweder Gedanke, selbst das Atmen fällt ihm Schwer
doch dann zuckt er die Achseln, denkt bei sich
was solls – ist nur eine Phase – nicht mehr als eine Zeit
von vielen, die noch kommen und gehen – man ist am Leben
so soll es sein und wird’s wohl bleiben

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