(Be)rühr mich nicht

Ich bin neben Dir, mein Blick zu Boden gesenkt
lausche ich, was Du sagst, und meine Gedanken schweifen
zu Momenten, Zeiten, die waren, Voll von Gefühlen,
Unausgesprochenen Worten, die die Seele labten.

Vorsichtig sucht meine Hand dich, in Gedanken,
dich zu Berühren, wieder, und immer wieder
schrecke ich zurück, denn Du bist Fern, mir so Nah
und dennoch Unerreichbar, wispern die Gedanken
stets »Berühr mich nicht. Ich will es nicht. Du darfst es nicht.«

Hallen die Worte deinem Echo gleich in mir wider
so sitz ich weiter da, den Blick gen Boden gesenkt,
die Gedanken auf Zeitreisen in Räume die gewesen,
und lausche deiner Stimme.

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2 Antworten zu “(Be)rühr mich nicht

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