Gedanken die wie Wunden Bluten

Mit geschloss’nen Augen lieg ich da
das Licht gelöscht
Ringe ich um Atem, das Gefühl
am gefühlten zu ersticken, nur
durch den offenen Spalt am Handgelenk
den Weg aus mir heraus sich bricht.

Mit widern im Blick betracht das zähkriechend Rot ich am Arm und frage mich
Wie kann so unendlich Schmerzen was so Labend wird gerühmt?
Wie kann so Verfinstern das Leben was als so Licht wird beschrieben?
Düster seh den Spalt ich Dunkler werden, sehe eine Wunde nur und fühl doch Tausende.

Das Drücken und Reissen im innern wird nicht Schwächer
doch darf noch mehr Risse nicht Schlagen, zu unwissend und quälend wären die Fragen.
Stattdessen nun Schließ ich ein, was immer wieder wird Suchen mich heim.

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3 Antworten zu “Gedanken die wie Wunden Bluten

  1. Auch hier kann und will ich nicht einfach so weiterziehen… unglaublich… deine Texte sagen soviel aus… vor allen Dingen so anschaulich… aua 😦

  2. So schließe die Wunden an deinen Armen
    und betrachte sie nicht nüchtern und schweigend.
    Sind nicht auch die Lippen Tore des Odems?
    Strömt doch auch durch sie das Leben.

    So nutze diese und du wirst gehört!

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