Ruhe
Glühende Dornen dieser Rose treiben in mein Herz,
Verdampfend die Tränen, die unter meinen Lidern ersticken,
Reißende Winde wüten in meinem Kopf,
zerschneiden in Kälte den zitternden Leib,
Dumpfe Betäubung umfällt mein Denken,
schmerzende Stille die im Innern sich ausbreitet
so steh ich in der Kammer, die, Kühl werdend,
um Ruhe mich anheischt, und ich schweige,
mit Respektvoll gesenktem Haupt
